Garagentorantrieb vs. Rolltorantrieb – Unterschiede
Wer sein Garagentor automatisieren möchte, steht oft vor der Frage: Welcher Antrieb ist der richtige? Die Antwort hängt vom Tortyp ab – und hier gibt es grundlegende Unterschiede.
Garagentorantriebe (Deckenlauf-Antriebe)
Garagentorantriebe sind für Sektionaltore und Schwingtore konzipiert. Der Motor wird an der Garagendecke montiert und bewegt das Tor über eine Laufschiene mit Kette oder Zahnriemen. Beim Öffnen schiebt sich das Tor unter die Decke oder schwenkt nach außen.
Erkennungsmerkmal: Das Tor besteht aus mehreren Sektionen (Paneelen) oder aus einem starren Torblatt, das beim Öffnen nach außen kippt.
Rolltorantriebe (Rohrmotore)
Rolltorantriebe sind spezielle Rohrmotore für Garagen-Rolltore. Diese Tore funktionieren wie ein großer Rollladen: Der Panzer wickelt sich beim Öffnen auf eine Welle über der Toröffnung. Der Motor wird direkt in oder an dieser Welle montiert – es gibt keine Laufschiene an der Decke.
Erkennungsmerkmal: Das Tor besteht aus einzelnen Lamellen, die sich beim Öffnen auf eine Wickelwelle aufrollen.
Welcher Antrieb für welches Tor?
Die beiden Antriebsarten sind nicht austauschbar:
- Sektionaltor oder Schwingtor: Garagentorantrieb (Deckenlauf)
- Garagen-Rolltor: Rolltorantrieb (Rohrmotor)
Wenn Sie unsicher sind, welchen Tortyp Sie haben, schauen Sie sich an, wie das Tor beim Öffnen bewegt wird: Schiebt es sich unter die Decke oder kippt es nach außen? Dann brauchen Sie einen Garagentorantrieb. Rollt es sich auf eine Welle auf? Dann brauchen Sie einen Rolltorantrieb.
