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Notentriegelung am Garagentorantrieb – Funktion und Bedienung

Jeder Garagentorantrieb verfügt über eine mechanische Notentriegelung. Diese Sicherheitsfunktion ermöglicht es, das Tor bei Stromausfall oder einem Defekt des Antriebs von Hand zu öffnen und zu schließen.

Wie funktioniert die Notentriegelung?

Die Notentriegelung entkoppelt den Antrieb mechanisch vom Tor. Bei den meisten Deckenantrieben geschieht dies über einen Seilzug oder Hebel, der den Mitnehmerschlitten vom Torlaufwagen trennt. Nach dem Auslösen können Sie das Tor frei von Hand bewegen.

Notentriegelung von innen (Standard)

Die gängigste Variante: Ein roter Seilzug hängt vom Antrieb herab. Wenn Sie daran ziehen, rastet der Schlitten aus und das Tor lässt sich manuell bewegen. Diese Lösung ist bei allen gängigen Antrieben vorhanden.

Notentriegelung von außen (optional)

Wenn Ihre Garage keinen separaten Zugang hat (z. B. keine Tür zum Haus), ist eine Notentriegelung von außen sinnvoll. Diese besteht aus einem abschließbaren Schloss an der Toraußenseite, das über einen Bowdenzug mit der internen Entriegelung verbunden ist. So können Sie bei Stromausfall auch von außen ins Gebäude gelangen.

Nach dem Stromausfall: Wieder einkuppeln

Sobald der Strom wieder da ist, muss der Schlitten wieder mit dem Antrieb verbunden werden. Bei den meisten Antrieben geschieht dies automatisch beim ersten Fahrbefehl: Der Antrieb fährt bis zum Schlitten und rastet ein. Alternativ kann manuelles Einkuppeln erforderlich sein – siehe Bedienungsanleitung Ihres Antriebs.

Wichtige Hinweise

  • Testen Sie die Notentriegelung regelmäßig, damit sie im Ernstfall funktioniert
  • Bei Rolltoren mit Rohrmotor erfolgt die Notentriegelung meist über eine Kurbel oder einen Nothandkurbel-Anschluss am Motor
  • Schließen Sie das Tor nach manueller Bedienung immer vollständig, bevor Sie den Antrieb wieder verwenden