Kurbelgetriebe für Rollläden
Kurbelgetriebe ermöglichen die manuelle Bedienung des Rollladens über eine Kurbel statt über einen Gurt. Das Getriebe wird in die Wand eingelassen (Unterputz) und überträgt die Drehbewegung der Kurbel über eine Untersetzung auf die Rollladenwelle. Kurbelgetriebe kommen vor allem bei großen, schweren Rollläden zum Einsatz, bei denen ein Gurtwickler nicht mehr ausreicht, oder wenn keine Elektrifizierung gewünscht ist. Das Sortiment umfasst Schneckengetriebe und Kegelradgetriebe mit verschiedenen Untersetzungsverhältnissen. Alle Ersatzteile: Rollladenzubehör.
Kaufberatung: Kurbelgetriebe auswählen
- Getriebetyp: Schneckengetriebe (selbsthemmend – der Rollladen bleibt in jeder Position stehen, auch ohne Feststellbremse) oder Kegelradgetriebe (leichtgängiger, aber ohne Selbsthemmung – zusätzliche Bremse erforderlich).
- Untersetzung: Bestimmt das Verhältnis zwischen Kurbelumdrehungen und Wellenumdrehungen. Höhere Untersetzung = weniger Kraft, aber mehr Kurbelumdrehungen pro Rollladenhub.
- Einbausituation: Getriebe werden in eine Unterputzdose eingebaut. Einbauausschnitt in der Wand vorab messen.
- Passende Kurbel: Die Kurbel wird separat bestellt und über einen Vierkant in das Getriebe eingesteckt. Kurbellänge und Vierkantmaß müssen zum Getriebe passen.